NACHHALTIGKEIT UND VERANTWORTUNG

Als Hans Wagner 1921 begann, Schuhe und Stiefel unter dem Markennamen Hanwag herzustellen, war ein schonender und gewissenhafter Umgang mit Produktionsmaterialien pure Notwendigkeit. Nicht unbedingt aus ökologischem Antrieb heraus. Sondern viel mehr aus wirtschaftlichen Gründen: Die Käufer der Schuhe verlangten nach einem langlebigen Produkt, um die kostspielige Investition in gutes Schuhwerk nur selten tätigen zu müssen.

Wagners Antwort darauf waren qualitativ hochwertige, in zwiegenähter und gezwickter Machart hergestellte Bergschuhe. So ließen sich die Schuhe nach Abnutzung der Sohle wiederbesohlen, der Schaft wiederverwenden – und der Geldbeutel schonen. Dieser  Antwort, der beiden Macharten und dem damit verbundenen Qualitätsanspruch, bedient sich Hanwag bis heute. Ausschließlich. Um Ressourcen zu sparen und – wichtiger denn je – die Umwelt zu schonen. Deshalb wählt Hanwag die Rohmaterialien seit jeher sehr selektiv nach Qualität und Langlebigkeit sowie einer möglichst lokalen und umweltschonenden Verarbeitung aus.

Um Transportwege kurz und die damit verbundenen CO2 Emissionen gering zu halten, produziert Hanwag in einer eigenen Produktionsstätte. Und mit lokalen, exklusiv für Hanwag arbeitenden Produzenten. Alle nötigen Schritte – Forschung und Entwicklung, Rohstofferzeugung, Rohstoffzulieferung, Produktion – finden so innerhalb Europas statt.

Das eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, die nachhaltige Tradition zeitgemäß und zukunftsweisend in Form von neuen Technologien und Ideen weiterzuentwickeln. Ziel dabei ist nicht allein, Berg- und Trekkingschuhe funktionell noch besser zu machen. Sondern unsere Liebe zur Bergwelt und der Natur auch dadurch zum Ausdruck zu bringen, dass wir sie den Generationen nach uns lebenswert hinterlassen.

Schuhpflege

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Wiederbesohlung

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